Anprägen der 10-Euro-Gedenkmünze in Sterling Silber zu Ehren von Konrad Zuse in der Münzstätte Karlsruhe

Die 10-Euro-Gedenkmünze in Sterling Silber mit dem Motiv Konrad Zuse wird exklusiv in der Münzstätte Karlsruhe ge-
prägt
Prof. Horst Zuse (rechts) und Dr. Peter Huber beim Anprägen der 10-Euro-Gedenkmünze Konrad Zuse
Am 25. März 2010 fand die Erstprägung der Gedenkmünze zu Ehren von Konrad Zuse (1910 – 1995) in der Münzstätte Karlsruhe statt. Konrad Zuse entwickelte bereits 1936 – im Alter von 26 Jahren – den ersten Computer. 1941 stellte er mit dem bekannten „Z3“ den ersten universellen Digitalrechner vor und beeinflusste somit maßgeblich die Einführung des Computers in der Wirtschaft. Zudem entwickelte Zuse die erste algorithmische Programmiersprache „Plankalkül“. Mit dieser 10€-Münze wird der 100. Geburtstag des Ingenieurs und Erfinders gefeiert.
Das Anprägen nahm Herr Professor Dr. Horst Zuse, der Sohn des Erfinders, vor. Auch das Finanzministerium Baden-Württemberg, die Stadt Karlsruhe und das Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie, in dem der noch funktionsfähige Computer „Z22“ steht, waren bei diesem Ereignis gebührend vertreten.
Die vom Berliner Künstler Heinz Hoyer gestaltete Münze zeigt die binäre Rechnersprache über einem stilisierten Portrait von Konrad Zuse. Die Randschrift lautet „Konrad Zuse – Visionär zwischen Null und Eins“. Die offizielle Vorstellung dieser Gedenkprägung in der Öffentlichkeit wird am 26. Mai in Wiesbaden erfolgen, ausgegeben wird sie ab 10. Juni.
Diese Münze zählt zum 10-Euro-Gedenkmünzenprogramm 2010 in Sterling Silber der Bundesrepublik Deutschland und wird exklusiv in Karlsruhe hergestellt. Insgesamt werden von diesem Motiv 1,6 Mio. Münzen in Umlauf-Qualität und 200.000 in Spiegelglanz-Qualität geprägt. Zu erwerben ist die Umlaufprägung bei allen Banken und Sparkassen, die Spiegelglanzprägung bei der Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS). Neben ihrer Bedeutung als Sammlerstücke gelten diese Münzen natürlich auch als offizielles Zahlungsmittel.
Web-Links:
- Professor Horst Zuse
- Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie
- Ausgabeprogramm der VfS 2010


